„Zahlen sind nicht immer freundlich“

 

 

Wenn ich mit so was ankomme, halten mich meine Leute bestimmt für bekloppt.

Aber ich frage mich selbst, woher das kommt, dass manche Zahlen Unbehagen auslösen, manche sich aber richtig gut anfühlen!?

„Das sind doch nur Zahlen!“

Ich gehöre nicht zu denjenigen, die von Zahlen fasziniert sind. Sie tauchen halt beiläufig im Alltag auf, und irgendwas passiert dann in mir.

So zähle ich z.B. beim Treppengehen immer bis acht. 8 und 4 wiederholt sich gerne immer wieder. Vermutlich habe ich auch einen Bezug dazu, weil diese Ziffern oft im Bereich Musik und Tanz gebraucht werden. 8 löst in mir Ausgeglichenheit aus, fühlt sich warm an.

Bei der Lautstärke des Fernsehers fühle ich mich am wohlsten, wenn sie sich durch 5 teilen lässt, ausnahmsweise dürfen es auch die geraden Zahlen dazwischen sein.

Primzahlen bringen mich ins Wanken. Ich habe immer das Gefühl, „irgendwas stimmt mit denen nicht“, zumindest bei den meisten.

Die 3 für sich allein ist ok, wird aber die Zehnerstelle davor besetzt, ist für mich das Bild wieder unstimmig… irgendwie… nee.

Was mir aber absolute Schmerzen bereitet ist die – autsch – 7.

Und alles, was mit ihr verbunden ist. Sie tut optisch weh und klingt auch scharf, egal in welchem Zusammenhang. Ich vermeide sie regelrecht, wenn es irgendwie geht.

Warum das alles so ist, konnte  mir bisher aber noch niemand sagen.

Hat sich von Euch schon mal jemand damit beschäftigt?

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6 Antworten zu „Zahlen sind nicht immer freundlich“

  1. AnnaB schreibt:

    Bei mir hat jede Zahl eine bestimmte Farbe und ich dachte lange Zeit, dass das bei allen Menschen so sei. Dann bin ich auf den Begriff „Synästhesie“ gestoßen. Und in der Tat gibt es auch Menschen, die Zahlen fühlen.

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  2. blutigerlaie schreibt:

    beschäftigt nicht, aber ich kenn solche Eistufungen von mir selbst 😉

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  3. Das ist auch eine Form von Synästhesie! Sehr schön anschaulich ist das im Buch von Eliane Reichardt beschrieben. Vielleicht lohnt es sich ja für dich dort mal einen Blick hineinzuwerfen. (http://www.eliane-reichardt.de/themen/syn%C3%A4sthesie/ )

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  4. lizzzy07 schreibt:

    Ich lade Zahlen gern symbolisch auf. Die 2 steht für ein Paar, die 3 steht für die Dreifaltigkeit. Etwas Ganzes besteht für mich aus 3 Teilen oder Vielfachen davon. Die 4 steht und ihre vielfachen stehen für die Himmelsrichtungen und für die ganze Welt. Die 7 steht für die Anzahl der Wochentage. Und „Am siebten Tag ruhte er [Gott]“. Gleiches gilt für ihr Quadrat 49. Die Zehn ist so schön rund. Die 12 ist eine Zahl der Vollkommenheit, eben weil sie die 2, die 4 und die 3 als Teiler hat. Und gerade Zahlen sind Schöpfungszahlen, besonders wenn sie zusätzlich vielfache von 4 sind. Außerdem mag ich Jubiläumszahlen: Vielfache von 10 und die 25, 75, und Vielfache davon. Und ich kann die 13 nicht ertragen irgendwie eins zu viel oder eins zu wenig. Aber abergläubisch bin ich nicht. Mein Verhältnis zu Primzahlen ist ambivalent. Auf der einen Seite finde ich es interessant, dass sie nur durch sich selbst und 1 teilbar sind. Auf der anderen Seite sind es irgendwie „krumme“ Zahlen – die meisten zumindest. Bewusst drüber nachdenken tue ich jetzt nicht. Aber feststellen tue ich es schon hin und wieder. Wie bei den Teelichten für die Kirchenbesucher zum Anzünden. Wenn ich die Kirche Samstag morgen aufschließe, müssen es immer 14 oder zur Not auch 15 Teelichte sein.

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