Wo sind sie denn hin?

 

Meine Gefühle und Emotionen?

Ich robotere so vor mich hin.

Nichts bewegt oder trifft mich in irgendeiner Form.

Absolute Funkstille zwischen meinem Körper und meiner Seele.

Was sich sonst meist zu viel anfühlte, weil ich eigentlich äußerst intensiv spüre, was um mich herum und in mir drin vorgeht, wie Bilder, die Stimmungen und Auren entstehen lassen, ist jetzt komplett verschwunden.

Gleichzeitig geht mir mein kommender Termin bei meiner Psychologin durch den Kopf… Ach ja, da war ja was… „Wie war denn dein erster Diagnostik-Termin?“ wurde ich schon gefragt… Aber ich finde keine Worte mehr, kann mich nur noch erinnern, dass ich wohl sehr beeindruckt von der Psychologin war, die ihren Ruf mehr als verdient hat. Ganz vernebelt sitzt das Gespräch mit ihr irgendwo in meinem Kopf – ich wollte es aufbewahren, um dann nach meinem nächsten Termin von allem zu berichten.

Doch jetzt steh ich da, mitten im Fluss, auf dem letzten sicheren Stein, der immer glitschiger wird, und ich drohe abzurutschen. Aber ich verspüre keine Angst. Steh nur da, halte mich auf den Beinen, und warte, was passieren wird.

Ob ein rettendes Schwimm-Gefährt vorbei kommen wird?

 

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