Musik

 

Immer schon, mein Leben lang, hat sie mich begleitet.

Ob heran geführt an unterschiedliche Instrumente, Singen, Tanzen, oder auch Radio, Konzerte… Gehört oder selbst gemacht.

Nun bin ich ein … doch, ich empfinde es so … ein wirklich extrem emotionaler Mensch, und Musik ist für mich hierfür ein starker Auslöser oder Verstärker.

Es gibt nur wenige Musikrichtungen, die mir nicht gefallen, manchmal passt das Eine oder Andere aber einfach gerade nicht, zu einer anderen Zeit und Stimmungslage aber sehr wohl.

Und dann gibt es Stücke, die mir hemmungslos die Tränen in die Augen treiben. Mein tiefstes Inneres stülpt sich förmlich nach außen, allerlei Gefühle durchfluten meinen Körper. Und dabei spielt alles eine Rolle. Text, Melodie, der Einsatz verschiedener Instrumente, die Bedienung von Takt und Einsätzen, Rhythmus…

Oft passen die Texte auch zu meiner/ unserer Lebenssituation, aber das ist natürlich auch manchmal Interpretationssache.

Laut, ganz laut, die Kopfhörer auf, die Augen schließlich geschlossen (was die Tränen nicht aufhält), und immer und immer wieder das Selbe. Und nochmal. Und nochmal.

Im Moment ist es Tim Bendzko

 

Und dann denke ich an meine Worte, in denen ich meine Meinung vertrat, dass es viel schlimmer sei, das Augenlicht zu verlieren, davor hab ich wirklich Bammel, wenn es auch nur schleichend geht. Aber wie naiv dieser  Gedanke! Was mach‘ ich denn ohne Musik?

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Eine Antwort zu Musik

  1. aspiemom schreibt:

    Stimmt. Ich hatte früher immer meinen MP3 bei mir, vollgestopft mit Musik quer Beet durch alle Richtungen. In letzter Zeit höre ich sie nur noch in meinem Kopf, aber jedes Stück ist sofort abrufbar.
    Dies, was Du schilderst, mit den spontanen Tränen kenne ich auch. Bei mir läuft es parallel mit Gänsehaut und einem dicken Kloß im Hals ab, egal wie schön das Stück ist, also nichts unangenehmes oder schlimmes.
    Ich denke, dass unsereiner mit Musik viel mehr ausdrücken kann, was wir nur rudimentär verbal ausdrücken können, weil uns die Möglichkeit fehlt etwas zu beschreiben, also mir zumindest (schriftlich kann ich es und Du offensichtlich auch). Aber mit Musik ist es möglich, wenn denn der Adressat, die ‚Message‘ versteht.

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